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Über welche Kanäle die richtigen Mitarbeitenden finden?

Was tun, wenn ein neuer Mitarbeitender gesucht wird und interne Wege oder persönliche Kontakte bleiben erfolglos? Dann werden die Erwartungen auf das Job-Inserat gesetzt. Doch bei welcher Generation ist dieser Weg überhaupt erfolgreich?
02. Juli 2019 - PD/Iventa

Ein Bild, das der Vergangenheit angehört: Karriereteile, die dicker sind als der Rest der Zeitung. Vor 20 Jahren kam das gar nicht so selten vor, denn hier waren sie zu finden: Die Stellenanzeigen. Wer auf Jobsuche war, hat sehnsüchtig auf die Wochenendzeitung gewartet. Und konnte dann aus einer Vielzahl von Inseraten auswählen.  

Stellenanzeigen haben sich zunehmend auf Online-Portale verlagert und sind auch immer mehr auf Social Media Plattformen, wie LinkedIn oder Xing, zu finden. Viele Unternehmen nutzen mittlerweile die sozialen Medien und schalten Stelleninserate durch sogenannte „Stories”, sodass man die Anzeige sieht, auch wenn man gar nicht aktiv auf der Suche nach einer neuen Stelle ist.

 

Immer mehr Nutzer auf den sozialen Medien

Social Media ist sehr beliebt: Im internationalen Bereich nutzen 186 Millionen Menschen aktiv Snapchat, 250 Millionen LinkedIn und 1 Milliarde Instagram. Jedoch entdecken viele Firmen erst jetzt das grosse Potenzial für das Recruiting. „Heute sind LinkedIn und Xing nicht mehr aus dem Recruiting wegzudenken. Mit diesen Plattformen erreicht man mittlerweile bereits fast alle Generationen, die sich aktuell im Erwerbsprozess befinden. Im Jahr 2018 konnten wir als Iventa in diesen beiden Themenfeldern LinkedIn und Xing ganz klar unsere Spezialistenrolle noch weiter ausbauen“, so Silke Kurtz, Director für den Bereich Employer Branding bei Iventa.

 

Wie sieht das Recruiting bei der Generation Z aus

Expertinnen und Experten von Iventa setzen auf zielgruppenorientierte Ansprache. Das bedeutet auch zu wissen, wie man die junge Generation Z erreicht, denn je jünger die Zielgruppe, desto mehr zählen visuelle Erlebnisse. Die ganz Jungen sind vor allem auf den angesagten Plattformen  Instagram, Snapchat und YouTube unterwegs, aber auch LinkedIn und Xing werden vermehrt genutzt. Visuelle Inhalte wie Fotos und Videos stehen an erster Stelle. Das Zeigen von Bildern, damit KandidatInnen sehen, was sie im neuen Job erwartet oder das Nutzen von Emojis, um der Sprache der Zielgruppen zu folgen sind wichtige Bestandteile der Kommunikation im modernen Recruiting. Auch authentische Kurzgeschichten statt sachlicher Anzeigentexte erlangen Aufmerksamkeit und wecken Interesse.

Die Generation Z tickt anders. Wer nach 1999 geboren ist, ist mit digitaler Kommunikation aufgewachsen und das Leben findet online statt. „Bei der Wahl des Jobs geht es der Generation Z weniger um Status oder Geld, sondern um gutes Arbeitsklima, Ausgewogenheit, Flexibilität und Spaß im Beruf”, fasst Martin Mayer, Managing Partner von Iventa die Beweggründe zusammen. „Die Recruiting-Kommunikation sollte den Inhalt und den richtigen Kommunikationskanal passend zu dem Alter der Zielgruppe wählen und auf eine dynamische attraktive Art die Generation Z auf den – ihnen vertrauten – Kanälen ansprechen,” so Mayer weiter zur Kommunikation mit der jungen Generation.

„Wir sehen, dass sich Jüngere Menschen mehr Hintergrundinformationen über den Arbeitgeber erwarten. Das muss nicht zwingend im Inserat selbst sein, sondern ein Link mit weiterführenden Informationen, Bildern oder Videos kommt hier sehr gut an. Und die junge Generation hat weniger Geduld mit Floskeln. Aber das tut allen Inseraten sehr gut – egal für welche Zielgruppe diese sind,” so Kurtz.

„Wir von Iventa setzen klar auf die passenden Tools zur jeweiligen Zielgruppe. In manchen Branchen machen auch ganz klassische Stelleninserate in der Zeitung durchaus Sinn. In anderen Fällen führt LinkedIn oder Xing zum Erfolg. Und will man ganz junge Menschen erreichen, ist Instagram eine zielführende Option", so Mayer.


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