News

Wertschätzung: Bau kein Schloss, bau tausend Zelte!

Wir alle streben nach Anerkennung und so ist es nicht verwunderlich, dass mangelnde Wertschätzung einer der häufigsten Gründe für Unzufriedenheit im Beruf ist. Ein wertschätzender Umgang mit Mitarbeitern und Kollegen ist daher eine der wichtigsten Soft Skills.
08. Oktober 2020 Michaela Geiger

Trotz all der neuen Technik stehen auch heute die Menschen im Mittelpunkt der Arbeitswelt. Intensives Teamwork, beständige Weiterentwicklung und gute Kommunikation sind Kern- und Zukunftskompetenzen, die nicht durch Maschinen zu ersetzen sind. In einem Team zu arbeiten, oder es gar zu führen, ist aber manchmal gar nicht so einfach. Wertschätzung ist dabei ein wichtiger Schlüssel zum Erfolg. «Wertschätzung – Ein Praxisbuch» zeigt, wie sich diese Fähigkeit ganz leicht verbessern und trainieren lässt.

 

5 Tipps für wertschätzenden Umgang

 

  1. Bauen Sie kein Schloss, bauen Sie tausend Zelte!

So lautet wohl die wichtigste Feedback-Regel. Denn das Bedürfnis von anderen wertgeschätzt zu werden ist kontinuierlich. Das bedeutet, es reicht eben nicht, einmal ein Lob auszusprechen. Menschen wollen beständig Wertschätzung erfahren. Sie muss daher regelmäßig erneuert werden.

 

  1. Wertschätzung ist keine Belohnung.

Sie funktioniert nicht als nachträgliche Beurteilung. Gerade im Arbeitsumfeld ist ein grundsätzliches Wohlwollen wichtig. Wer sich tagtäglich wahrgenommen und unterstützt fühlt, erbringt bessere Leistungen, als derjenige, der nur hin und wieder ein Lob erhält.

 

  1. Schaffen Sie Begegnungen.

Nur wer sich kennt, kann sich auch wertschätzen. Andernfalls können Unkenntnis und Unsicherheit schnell zu Argwohn und Abgrenzung führen. Das gilt für die Kollegen im eigenen Team genauso, wie für die Mitarbeiter aus anderen Abteilungen.

 

  1. Seien Sie fehlerfreundlich!

Sprechen Sie offen über Arten und Folgen von Fehlern in Ihrem Arbeitsumfeld und gehen Sie offen und konstruktiv damit um. Unser Gehirn hat die Tendenz sich mit Negativem zu befassen. Wirken Sie dagegen und finden Sie auch in Fehlern Dinge, auf die man aufbauen kann.

 

  1. Führen Sie ein Wertschätzungslogbuch.

Lenken Sie Ihre Aufmerksamkeit damit mehr auf das Positive und schulen Sie so Ihre Wahrnehmung für Wertschätzungssituationen. Gerade wenn Sie in einer führenden Position sind, hilft ein solches Logbuch als Archiv und Grundlage für wertschätzende Personalgespräche.

 

In «Wertschätzung – Ein Praxisbuch» ist im hinteren Teil ein Logbuch enthalten, in dem Sie alles notieren können, was Ihnen positiv bei Menschen in Ihrem Arbeitsumfeld auffällt. Zusätzlich enthält es kleine Impulse, die Sie auf unterschiedliche Aspekte aufmerksam machen.

Die Autoren Stephan Pfob, Janett Triskiel und Benjamin Dageroth erläutern im Buch alle wichtigen Aspekte des Wertschätzens und Feedback-Gebens. Sie teilen mit den Lesern über 100 Tipps, Tricks und Techniken, um Menschen am Arbeitsplatz wertzuschätzen, Mitarbeiter und Kollegen besser zu motivieren und ein positiveres Arbeitsumfeld zu schaffen.

Sie gehen dabei auf Themen ein wie: Regeln für gute Kritik, psychologische Sicherheit, das Growth-Mindset, Vorteile der Fehlerfreundlichkeit, das Schaffen von Vertrauen, den Umgang mit Gefühlen, Aktives Zuhören, Stress, Empathie, die Unterschiede zwischen Frauen und Männern sowie die unterschiedlichen Wertschätzungs-Persönlichkeiten.

 

Buchtipp:

Pfob / Triskiel / Dageroth, «Wertschätzung. Ein Praxisbuch für Führungskräfte und Mitarbeiter*innen», Verlag Vahlen, 2020, 271 S., Hardcover 19,80 €, ISBN 978-3-8006-6233-3

 

Über die Buchautoren:

Stephan Pfob ist Philosoph und Trainer für Themen rund um die neue Arbeitswelt. Janett Triskiel ist Psychologin, Ausbilderin und Bildungsbegleiterin. Benjamin Dageroth ist ein Entrepreneur und erfolgreicher Manager. Gemeinsam sind sie die Gründer von Berlin Alley. Sie begleiten Unternehmen in die neue Arbeitswelt und beraten zu Themen rund um Feedback, Teamwork und zukunftssichere Kompetenzen. Ergänzend zum Buch bieten sie auch Workshops an.

 


Webdesign by Multi Digital