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Beruf schnuppern in Shanghai

China ist für Schweizer Unternehmen ein grosser Exportmarkt. Wertvoll sind daher Kenntnisse zu Kultur, Wirtschaft und Arbeitswelt – besonders für Berufseinsteiger.
06. März 2019 Michaela Geiger

Mobil, weltoffen und global denkend: So soll die nächste Generation für die Arbeitswelt ausgebildet werden. Mit China – dem grössten Markt der Welt – haben viele Schweizer Firmen eine Verbindung – sei es, weil dort Komponenten für eigene technische Produkte gefertigt werden, es Kooperationen mit lokalen Unternehmen gibt, eigene Niederlassungen oder Expansionspläne für den chinesischen Markt.

Die Begleitung von jungen Menschen aus der Schweiz, die China kennenlernen wollen, hat sich das junge Zürcher Unternehmen «Route2China» zum Ziel gesetzt. Lernenden und Studierenden werden Projektwochen und Schnupperlehren in Unternehmen im Raum Shanghai vermittelt. Die Firmengründerin und Inhaberin Min Wang erklärt: «Wir wollen mit unserer Plattform eine Brücke schaffen, um das echte China zu erleben. Die Teilnehmenden unserer Programme kommen nicht als Touristen, sondern machen eine Arbeitserfahrung, kommen in Kontakt mit Menschen im Arbeitsalltag und erleben den chinesischen Alltag.» Davon profitierten beide Seiten – Chinesen wie Schweizer–, sagt Min Wang, die selbst Chinesin ist und seit  1998 mit ihrer Familie ich Zürich lebt. «Die jungen Menschen erweitern dadurch ihren Horizont, stärken ihre interkulturelle Kompetenz und erleben live globale Kooperation.»

«Route2China» bietet die Aufenthalte in der Region Shanghai als Paket an: Von der Antragstellung der Visa für ganze Gruppen über die Flugbuchung und Vermittlung von Unterkünften bis hin zu Praktikumsplätzen, Networking-Events und Firmenbesuchen – zum Beispiel am Stammsitz der Plattform Alibaba in Hangzhou. «Wir haben Zugang zu 300 Firmen in Shanghai und Umgebung», erklärt Min Wang.

 

Kooperationen mit Universitäten und Berufsschulen

Seit kurzem arbeitet «Route2China» mit der ETH Zürich zusammen, welche Studierenden im Rahmen des Talent Development Programs ein Praktikum in China vermittelt. Weitere Kooperationen gibt es mit der Universität Zürich, der ZHAW, der FFHS und verschiedenen Berufsschulen. Bisher nutzen vor allem Schweizer Unternehmen aus den Bereichen Finanzen, Versicherungen, IT/Software und Hightech das Angebot. Künftig will «Route2China» auch attraktive Aufenthalte für Professionals bieten: «Wir wollen Sabbaticals ermöglichen und Unternehmen unterstützen, die in China eine Firma gründen wollen.» Marktanalysen vor Ort, Aufbau von Kundenbeziehungen, Behördengängen und weitere Dienstleistungen sind Teil des Portfolios.

In Oktober 2018 reisten 27 Lernende von fünf verschiedenen Berufsschulen in vier Kantonen für drei Wochen nach Shanghai. Mit Erfolg haben die Nachwuchskräfte unter andere fünf ICT-Projekte erfolgreich abgeschlossen. Min Wang: «Die Betriebe in China sind überzeugt von den Schweizer Lehrenden, weil sie sofort mit Arbeit anfangen können, mit hohem Engagement und selbständig arbeiten und gute Qualität liefern.» Eine Delegation aus Luzern besuchte die Gruppe in der letzten Woche. Daniel Preckel, Leiter von Berufsbildungsamt Luzern war sofort vom Programm begeistert. «China repräsentiert die Zukunft», sagte er. Seine Empfehlung: «Berufslernende in der Schweiz müssen dieses gigantische und dynamische Land kennenlernen.»

Die Begleitung von jungen Menschen aus der Schweiz, die China kennenlernen wollen, ist Ziel des Zürcher Start-ups «Route2China». Lehrlinge und Studierenden werden Projektwochen und Schnupperlehren in Unternehmen in der Region Shanghai vermittelt. CEO Min Wang erklärt: «Wir wollen mit unserer Plattform eine Brücke schaffen, um das echte China zu erleben. Die Teilnehmer unserer Programme kommen nicht als Touristen, sondern machen eine Arbeitserfahrung, haben Kontakt mit Menschen im Arbeitsalltag und erleben den chinesischen Alltag.»

«Route2China» bietet die Aufenthalte in der Region Shanghai als Paket an: Von der Antragstellung der Visa für ganze Gruppen über die Flugbuchung und Vermittlung von Unterkünften bis hin zu Praktikumsplätzen, Networking-Events und Firmenbesuchen – zum Beispiel am Stammsitz der Plattform Alibaba in Hangzhou. «Wir haben Zugang zu 300 Firmen in Shanghai und Umgebung», erklärt Min Wang.

Seit kurzem arbeitet «Route2China» mit der ETH Zürich zusammen, welche Studierenden im Rahmen des Talent Development Programs ein Praktikum in China vermittelt. Weitere Kooperationen gibt es mit der Universität Zürich, der ZHAW, der FFHS und verschiedenen Berufsschulen. Bisher nutzen vor allem Schweizer Unternehmen aus den Bereichen Finanzen, Versicherungen, IT/Software und Hightech das Angebot. Künftig will «Route2China» auch attraktive Aufenthalte für Professionals bieten: «Wir wollen Sabbaticals ermöglichen und Unternehmen unterstützen, die in China eine Firma gründen wollen.»

 


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