News

50plus – Der versteckte Marktvorteil in der Schweiz

Die Chancen von älteren Stellensuchenden auf dem Schweizer Arbeitsmarkt sind besser als erwartet. Das ist das Ergebnis einer neuen Studie von Lee Hecht Harrison (LHH).
09. Mai 2019 - PD/MIG

Der demografische Wandel und Fachkräftemangel machen die Nutzung aller Arbeitskräftepotenziale unentbehrlich für eine erfolgreiche Zukunft. Immer weniger junge Leute treten in den Arbeitsmarkt ein und dennoch werden älteren Arbeitnehmenden weniger Attraktivität beigemessen. Dennoch gibt es aktive Erfolgsfaktoren für die Altersgruppe 50plus, welche die Stellensuche positiv beeinflusst haben. Entscheidend für den Erfolg sind demnach Flexibilität in Bezug auf Profil, Aufgaben und Kompetenzen, ein rasches Handeln unmittelbar nach einer Entlassung sowie die Nutzung bestehender Instrumente wie Bogenkarrieren oder Einarbeitungszuschüsse.

Die Studie des Beratungsunternehmens Lee Hecht Harrison analysierte die Daten von fast 1700 entlassenen Personen seit 2017. LHH verhalf ihnen, sich auf dem Arbeitsmarkt neu zu positionieren und eine neue Stelle zu finden. Die Studienergebnisse liefern Empfehlungen für den Schweizer Arbeitsmarkt bezüglich Kompetenzen, Integration und neue Arbeitsformen.

Detaillierte Ergebnisse werden im Rahmen des «Swiss Future of Work Forum» am 15. Mai 2019 in Bern veröffentlicht.

 

Über die Studie

Lee Hecht Harrison hat Daten von ca. 1700 Stellensuchenden in der Schweiz analysiert, die seit 2017 nach einer Entlassung mit einem LHH-Career Transition/Outplacement-Programm unterstützt wurden. Im Zentrum der Analyse standen die Dauer der Outplacement-Unterstützung, die Instrumente, die besonders genutzt wurden, sowie die persönlichen Ziele am Anfang und am Ende des Programmes. Die Daten stammen aus einer Mischung von über zehn Branchen und über 70 Unternehmen (36 Prozent Industrie, 27 Prozent Technologie, 19 Prozent Pharma/Chemie, 8 Prozent Dienstleistungen) mit 200 bis 10‘000 Angestellten. Zusätzlich wurden 50 persönliche, qualitative Interviews mit LHH-Kandidaten (36) und -Beratern (14) geführt. 72 Prozent der betroffenen Befragten sind männlich, 28 Prozent weiblich, 75 Prozent sind über 50 Jahre alt, 25 Prozent sind zwischen 20 und 50 Jahre alt.


Webdesign by Multi Digital