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Arbeitgeberbarometer 2019: noch keine Euphorie

Zum sechsten Mal innert zehn Jahren hat der Arbeitgeberverband Basel seine Mitgliedsfirmen zu ihren Wünschen und Sorgen befragt. Die Resultate zeigen: Trotz aktuell zufriedenstellenden Zahlen bestehen einige Unsicherheiten.
03. Juli 2019 - PD/MIG

Mehr als 160 Betriebe (die meisten aus Basel-Stadt, gefolgt von Baselland) haben an der diesjährigen Umfrage des Arbeitgeberverbands Basel teilgenommen. Durchgeführt und ausgewertet wurde die Befragung vom Center for International Economics and Business (CIEB) der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Basel.

Die wichtigsten Erkenntnisse des Arbeitgeberbarometers 2019: Die Höhe der Infrastrukturkosten, die Verfügbarkeit von Beschäftigten mit abgeschlossener Berufsausbildung und von Akademikern, eine flexible Ausgestaltung der Arbeitszeit und ihrer Erfassung, die Erreichbarkeit mit privaten Verkehrsmitteln, die Steuerbelastung sowie das E-Government sind für die Unternehmen in der Region momentan die relevantesten Standortfaktoren.

Bezüglich aktueller Politikthemen beschäftigen die Reform der Altersvorsorge und die Unternehmenssteuern die Firmen am meisten. Den höchsten Stellenwert im Personalmanagement haben Weiterbildungen zur Bekämpfung des Fachkräftemangels.

Die Umfrage zeigt auch, dass im letzten Jahr 28,4 Prozent der antwortenden Unternehmen die Zahl der Beschäftigten erhöhten, 54,9 Prozent diese unverändert liessen und nur 16,7 Prozent die Zahl verringerten – die Erwartungen für 2019 sind sogar noch etwas positiver. Die Einschätzung der Entwicklung der Geschäftslage für 2019 ist dagegen negativer. Zudem sehen die Firmen hohe Unsicherheiten in Veränderungen des Marktumfeldes aufgrund neuer oder bestehender Konkurrenten.

Umfrage im Detail: www.arbeitgeberbasel.ch/dienstleistungen/politik/arbeitgeberbarometer

 


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