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Engere Zusammenarbeit zwischen Bildungsinstituten fördert Quereinsteiger

Die Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) und das Institut für berufliche Aus- und Weiterbildung (IBAW) haben ein neues Ausbildungsmodell entwickelt.
24. August 2020 - PD/MIG

Die Hochschule für Wirtschaft der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) und das Institut für berufliche Aus- und Weiterbildung (IBAW) der Genossenschaft Migros Luzern gehen eine exklusive Zusammenarbeit im Bereich HFW- und Bachelor-Studiengänge ein: Wer ab August 2021 an der Höheren Fachschule für Wirtschaft (HFW) am IBAW «Dipl. BetriebswirtschafterIn HF» studiert, hat die einzigartige Möglichkeit, ins 6. Semester des Bachelor (BSc)-Studiums Betriebsökonomie der FHNW zu wechseln. Dies ist ein in der Schweiz bislang einzigartiges Modell.

Die FHNW und das IBAW ermöglichen ihren Studierenden eine optimierte Durchlässigkeit zwischen Höheren Fachschulen und Fachhochschulen. Dieses in der Schweiz einmalige Modell wurde in enger Zusammenarbeit zwischen den beiden Bildungsinstituten entwickelt. Das HFW-Studium zur/zum dipl. BetriebswirtschafterIn HF dauert sechs Semester, startet im August 2021 und wird berufsbegleitend am IBAW an mehreren Standorten in der Zentral- und Nordwestschweiz absolviert. In der zweiten Studienhälfte können die Studierenden spezielle, von der FHNW zertifizierte Module abschliessen, die sie berechtigen, nach dem Abschluss als dipl. BetriebswirtschafterIn HF, direkt ins 6. Semester des Bachelor-Studiums Betriebsökonomie der FHNW einzutreten. Studierende profitieren so von einem verkürzten Bachelorstudiengang. Umgekehrt erhalten Studierende der FHNW, welche ihr Bachelorstudium frühzeitig abbrechen, die Möglichkeit, unter Anrechnung ihrer Lernleistungen, an der HFW des IBAW weiter zu studieren und den Abschluss als dipl. BetriebswirtschafterIn HF zu machen.

 

Weiterentwicklung dank optimaler Durchlässigkeit

Das praxisorientierte HFW-Studium am IBAW richtet sich an Personen mit einer kaufmännischen Berufslehre, die sich darauf aufbauend ein breites betriebswirtschaftliches Wissen aneignen wollen. Speziell werden auch ambitionierte Personen aus dem Verkauf und QuereinsteigerInnen angesprochen, welche sich im Managementbereich weiterentwickeln wollen.

«Die Schweiz hat ein ausgezeichnetes Bildungssystem, das sich durch klare Profile aber auch durch Durchlässigkeit auszeichnet. Die Kooperation zwischen der Hochschule für Wirtschaft FHNW und dem IBAW ist ein Beispiel dafür, wie Durchlässigkeit auf der Tertiärstufe im Interesse von Studierenden und Wirtschaft funktionieren kann», erklärt Prof. Dr. Markus Freiburghaus, Leiter Ausbildung FHNW.

«Fachkräfte mit Wissen und Praxiserfahrung sind für einen starken Wirtschaftsstandort Schweiz entscheidend. Das neue Ausbildungsmodell am IBAW und der FHNW ermöglicht Fachkräften eine optimale Weiterentwicklung», betont Michael Achermann, Leiter IBAW.

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