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Innovation beginnt im Kopf

Wer zu spät nachdenkt, den straft die Zukunft. Diese Losung gilt vor allem für die Arbeitswelt 4.0, die sich rasanter denn je wandelt. Arbeitnehmende müssen nicht nur digital fit werden, sondern auch mental aufrüsten.
27. Januar 2020 - PD/MIG

«Smart in die Zukunft – Inspirationen zum Weiterdenken»: Unter diesem Motto bot die 10. Impulstagung der Kaufmännischen Verbände Zürich und Bern am Gottlieb Duttweiler Institute am Mittwoch, 22. Januar 2020, eine geballte Ladung Wissen. Vier internationale Top-Speaker aus Wissenschaft und Wirtschaft lieferten handfeste Inspirationen für wandlungsbereite Köpfe.

 

«Rebels at Work» – Andersdenken entflammt Innovation

Spiegel-Bestsellerautor Peter Kreuz zündete ein rhetorisches Feuerwerk zu seiner von der Financial Times vielbeachteten Initiative «Rebels at Work». Er zeigte unter anderem auf, wieso Innovationen per se im ersten Moment unsinnig sein müssen, weshalb Unternehmen sich Kunden suchen sollten, die anders als «normal» funktionieren und was es bringt, Mitarbeitende im Perspektivwechsel zu trainieren. Rebellisch sein, heisst für Kreuz insofern immer auch, die Dinge anders zu denken und Neues auszuprobieren.

 

Gender-Netzwerke mit Wachstumspotenzial

Dass Frauen im Management neue Impulse setzen können, ist unterdessen unbestritten und gilt als ein wesentliches Erfolgsmerkmal für ein neues Unternehmertum in der Arbeitswelt 4.0. Top-Managerin Alkistis Petropaki führte vor, wie rasch sich mit dem Gender-Equality-Ansatz Netzwerke bilden können. Alkistis Petropaki war unter anderem bei Lindt & Sprüngli im Top-Management und ist heute Geschäftsführerin des Firmennetzwerks «Advance – Gender Equality in Business», das sie zusammen mit ihrem Team innert kurzer Zeit auf über 100 Mitglieder ausgebaut hat.

 

«Start worrying about people»

Die junge Unternehmenerin Sunnie J. Groeneveld – von Forbes als «30 under 30» ausgezeichnet – nutzt die digitale Transformation zum sinnstiftenden Kulturwandel. Ihr Tipp an die Zuhörerinnen und Zuhörer: Hört auf, Euch um die Technologie Sorgen zu machen und kümmert Euch darum, die Menschen in dem Wandel mitzunehmen. Veränderung gelinge dank der Engagierten. «Wie und wie viele Mitarbeitende sich engagieren, hängt von der Unternehmenskultur ab.» Wichtig sei es auch, neu über Risikobereitschaft und Fehlerkultur nachzudenken.

 

Transformation mehrfach am eigenen Leibe erfahren

Der Multi-Entrepeneur Andreas Dudas zeigte auf, wie man sich in Transformationsprozessen am besten gleich selbst mittransformiert. Der gelernte Ingenieur übte verschiedenste Berufe in über 40 Ländern auf fünf Kontinenten aus. Seine Lebensgeschichte ist geprägt von Grosserfolgen wie auch massiven Rückschlägen und beweist, dass Transformation wörtlich zu nehmen ist – sie stellt Menschen und globale Unternehmen buchstäblich auf den Kopf.


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