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Intensive internationale Kooperation für qualitativ hochstehende Daten

Das Weltdatenforum der Vereinten Nationen hat vom 19. bis 21. Oktober 2020 aufgrund der Covid-19-Pandemie virtuell stattgefunden. Mehrere tausend Expertinnen und Experten nutzten die Veranstaltung, um innovative Lösungen für eine bessere Datenqualität sowohl im Hinblick auf die Umsetzung der Agenda 2030 als auch auf die Bewältigung der aktuellen Gesundheitskrise zu finden.
23. Oktober 2020 - PD/MIG

Das Weltdatenforum der Vereinten Nationen (UNWDF) bringt alle zwei Jahre Vertreterinnen und Vertreter aus zahlreichen Regionen, Ländern und Gemeinschaften, aus dem öffentlichen und privaten Sektor sowie aus Produzenten- und Nutzerkreisen zusammen. Es geht darum, innovative Lösungen für eine bessere Datenqualität zu finden und die Zusammenarbeit zu verstärken.

2020 nahmen über 10 000 Personen aus rund hundert Ländern virtuell am Forum teil. Die Veranstaltung wurde am 19. Oktober 2020 von hochrangigen Rednerinnen und Rednern eröffnet, darunter Bundesrat Alain Berset, Vorsteher des Eidgenössischen Departements des Innern, Amina J. Mohammed, Vize-Generalsekretärin der Vereinten Nationen, und Mark Suzman, Generaldirektor der Bill-und-Melinda-Gates-Stiftung.

 

Forum mit über 60 Sitzungen

Das virtuelle Forum umfasste drei hochrangige Plenarsitzungen, 30 direkt übertragene Nebensitzungen, über 30 vorgängig aufgezeichnete Sitzungen sowie virtuelle Ausstellungen. Dabei wurden mehrere Leitthemen diskutiert. Insbesondere ging es darum, wie Daten für die politische Entscheidfindung und die Erarbeitung von Massnahmen im Zuge der Covid-19-Pandemie besser genutzt werden können. Des Weiteren standen die Entwicklung von Strategien zum Schutz der Privatsphäre und zur Steigerung des Vertrauens in Daten sowie die Optimierung von deren Verfügbarkeit im Hinblick auf die Umsetzung der Agenda 2030 und ihrer 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDG) im Zentrum.

 An den drei Tagen konnte die Zusammenarbeit zur Bereitstellung von Daten im Bereich nachhaltige Entwicklung intensiviert und der dringende Aufruf zu einer besseren Finanzierung der Datenproduktion im Hinblick auf mehr Qualität erneuert werden.

 

UNO-Weltdatenforum 2021 findet in Bern statt

In den vergangenen Jahren hat die Schweiz regelmässig für die Einführung von Indikatoren plädiert, mit denen die Ziele für nachhaltige Entwicklung besser gemessen werden können. Vor diesem Hintergrund hat die Schweizerische Eidgenossenschaft beschlossen, gemeinsam mit der UNO das dritte UNWDF zu organisieren, das vom 3. bis 6. Oktober 2021 in Bern stattfindet.

 

Road to Bern wird fortgesetzt

Die auf nationaler und internationaler Ebene durchgeführte Veranstaltungsreihe Road to Bern wird bis zur Eröffnung des UNWDF im Oktober 2021 fortgesetzt. Sämtliche Arbeiten, die im Rahmen der Road to Bern zur Vorbereitung des Dialogs und der reibungslosen Durchführung des UNWDF unternommen wurden, werden weitergeführt. Angesichts des bisherigen Erfolgs der Road to Bern können im Zuge von weiteren Veranstaltungen in den kommenden 50 Wochen zusätzliche aktuelle Schlüsselthemen aufgenommen werden.

 

Die Website und die Social-Media-Plattformen (Facebook, Twitter und Instagram) informieren laufend über das Forum sowie die geplanten nationalen und internationalen Veranstaltungen.


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