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Löhne der Fachhochschul-Absolventen bleiben stabil

An der diesjährigen Lohnstudie von FH Schweiz haben 10'500 Fachhochschul-Absolventinnen und -Absolventen Auskunft über ihren aktuellen Lohn gegeben – so viele wie noch nie. Die Resultate im Überblick.
16. Mai 2019 - PD/MIG

Der Medianlohn der Fachhochschul-Absolventinnen und -Absolventen, die an der FH-Lohnstudie teilgenommen haben, liegt bei 101'000 Franken pro Jahr. Er bleibt somit, verglichen mit den Löhnen der vergangenen Jahre, stabil – Tendenz leicht steigend. Nach wie vor steigt der Lohn mit dem Alter. Die Ökonomen verdienen in fast allen Branchen mehr als Fachhochschul-Absolventinnen und -Absolventen anderer Fachbereichen.

Den höchsten Einstiegslohn erhalten Absolventen in der Pharma- und Chemie-Branche. Auffallend sind die Branchenunterschiede (z. B. Median von 77'600 Franken/Jahr in Kunst, Kultur und Unterhaltung vs. 117'000 Franken/Jahr im Finanz- und Versicherungswesen, vgl. Grafik) und der Lohngap zwischen Frauen und Männern (z. B. im Finanz- und Versicherungswesen der Median von 96'000 Franken/Jahr vs. 121'700 Franken/Jahr).

 

Mehrheit der Studienteilnehmer in Kaderfunktion

60 Prozent der Studienteilnehmerinnen und -teilnehmer sind in einer Kaderfunktion tätig. Sie verdienen jährlich zwischen 103'800 und 141'300 Franken. 82 Prozent der Fachhochschul-Absolventinnen und -Absolventen sind mit ihrer beruflichen Situation zufrieden. Rund 81 Prozent halten ihre Stelle für sicher. 81 Prozent denken, dass es ziemlich bis sehr wahrscheinlich ist, dass sie in den nächsten sechs Monaten eine neue Stelle finden könnten. 61 Prozent glauben, dass diese Stelle mindestens gleichwertig wäre. «Diese Resultate zeigen, dass die Arbeitsmarktfähigkeit als hoch eingeschätzt wird und sich Fachhochschul-Absolventinnen und -Absolventen gut für den Arbeitsmarkt gerüstet fühlen», so Toni Schmid, Geschäftsführer von FH Schweiz. Unabhängig in welcher Position Fachhochschul-Absolventinnen und -Absolventen tätig sind, die Themen «ausgewogener Lebensstil» und «Umweltschutz» beschäftigen sie am meisten.

 

Weiterbildungen sind beliebt und lohnen sich

Dieses Jahr wurden erstmals detailliertere Fragen zur Weiterbildung in die FH-Lohnstudie integriert. Weiterbildungen sind bei Fachhochschul-Absolventinnen und -Absolventen nicht nur beliebt, sondern zahlen sich auch aus: Der jährliche Medianlohn nur jener Teilnehmenden, die zusätzlich ein CAS, DAS oder MAS/MBA/EMBA absolviert haben (oder auch mehrere), liegt bei 123'000 Franken. «Der deutliche Lohnzuwachs liegt natürlich daran, dass Weiterbildungen die Perspektiven und eine andere berufliche Position mit entsprechendem Salär ermöglichen», so Toni Schmid. So ist die häufigste Motivation für eine Weiterbildung, dass man beruflich einen Schritt weiterkommen wollte. Auch Martina Munz, Beirätin von FH SchweizIund Nationalrätin bestätigt die Wichtigkeit der Weiterbildungen: «Weiterbildung ist der Schlüssel zur Arbeitsmarktfähigkeit».

 

Auszüge aus der FH-Lohnstudie 2019

Bruttolohn nach Position (insgesamt)                      Median, in Fr.

Oberes Kader:

141'304

Mittleres Kader:

122'103

Sonstiges Kader:

103'750

Sach-/Fachbearbeitung:

88'000

 

Bruttolohn nach Position (mit Weiterbildung)          Median, in Fr.

Oberes Kader:

150'000

Mittleres Kader:

132'000

Sonstiges Kader:

115'556

Sach-/Fachbearbeitung:

104'000

 

Vielfältige Informationen einfach abrufbar

Weitere Resultate der FH-Lohnstudie können mit einem kostenpflichtigen Login ((Normalpreis/Privatpersonen 100 Franken; Studierende: 25 Franken; Unternehmen: 500 Franken) über www.fhlohn.ch abgerufen werden. Die Website bietet Zugang zu beliebig vielen Lohnreferenzen. Über eine Eingabemaske können die Lohnprofile nach Kriterien wie Alter, Abschlussart, Branche, Studienrichtung und weiteren Parametern verfeinert werden. Erhoben werden die Daten von der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW).

 

 


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