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Salärstudie von swissICT: Das sind die Löhne in der ICT

Die Erhebung 2020 läuft
28. Mai 2020 - swissICT – Cornelia Ammon, Produkt Managerin

In der ICT-Branche sind die Löhne bereits seit vielen Jahren im Vergleich zu anderen Branchen konstant höher. Kennzahlen wie das durchschnittliche Salär bei einer Neueinstellung (114'400 CHF / Vorjahr: 115'000 CHF) oder das Durchschnittssalär im Gesamtschnitt (124'000 CHF / Vorjahr: 123'000 CHF) geben einen Anhaltspunkt über die Gesamtentwicklung der Saläre in der ICT Branche.

Ein gutes Wachstum der Saläre ist für Spezialisten in Ballungszentren zu verzeichnen. Überdurchschnittlich haben die Saläre ausserdem in der Region Basel zugenommen. «Die konstant hohen Löhne, gerade auch für Einsteiger, zeigen, dass Informatik-Fachkräfte weiterhin sehr gefragt sind und Unternehmen teils viel Geld in die Hand nehmen müssen, um Spezialisten zu finden», sagt Christian Hunziker, Geschäftsführer von swissICT.

Drei neue Profile ausgewertet

An der Salärstudie 2019 nahmen 191 Unternehmen teil. Diese gaben die Saläre von insgesamt 30’615 Informatikerinnen und Fachkräften der Telekommunikation an. Bei der Anzahl Unternehmen ist die Zahl stabil. Stichtag der Datenerhebung war der 1. Mai 2019. Die Saläre wurden auf der Basis von «Berufe der ICT» ausgewertet, womit Saläre von insgesamt 49 Berufen abgedeckt sind. Neu dazugekommen sind 2019 die Profile DevOps Engineer, Product Owner und Scrum Master. 2020 ergänzte das Berufsbild des Mediamatikers die Berufe der ICT und damit auch die Salärstudie.

Unterschiede bei Top-Spezialisten

Ein Blick in die Standardauswertung der swissICT-Salärstudie 2019 zeigt markante Unterschiede auch innerhalb von vergleichbaren Funktionen. Ein «Senior»-Projektleiter etwa verdient im Jahr in der Schweiz zwischen 121’013 (unteres Quartil, 25-Prozent-Schwelle) und 138’000 Franken (oberes Quartil, 75-Prozent-Schwelle). Dieses Berufsprofil gehört mit 857 Nennungen zu den am häufigsten genannten.

Ein Blick in die sehr viel umfangreichere Detailauswertung zeigt, dass bei den Top-Spezialisten die mögliche Salärspanne erheblich grösser ist. So beträgt beim «Senior-Expert»-Applikationsentwickler die Differenz von der 25-Prozent- zur 75-Prozent-Schwelle bereits 46’000 Franken.

Mehr Eingaben der öffentlichen Hand

Betrachtet man die Entwicklung der teilnehmenden Unternehmen, so lassen sich auch hier Veränderungen ablesen. Während die Lohnangaben der Versicherungen und aus der Finanzbranche sowie dem Handel leicht abnehmend sind, ist eine Zunahme seitens der öffentlichen Hand zu verzeichnen.

Nehmen Sie teil und profitieren von exklusiven Vorteilen

Bei einer Teilnahme an der Salärstudie erhalten Sie einige Vorteile z.B. den exklusiven den Zugriff auf die Auswertungen der höheren Lohnstufen des Managementstufen M1-M4, so wie jene der Fachexperten S4 und S5. Informationen zu den weiteren Vorteilen finden Sie hier. Melden Sie sich heute an, profitieren Sie von der aktuellen Teilnahmemöglichkeit und reichen Sie Ihre Saläre-Nennungen über unser verschlüsseltes Online-Tool ein. Die Eingabefrist läuft noch bis zum 19 Juni 2020.

FAQ – wichtige Fragen und Antworten

Wer nimmt an der Salärstudie teil?

Die Salärstudie wurde 1981 zum ersten Mal durchgeführt. Seither hat die Anzahl Salärnennungen markant zugenommen, die Zahl der teilnehmenden Unternehmen hat dagegen abgenommen, beziehungsweise ist diese in den letzten Jahren stagniert. Im Durchschnitt sind die teilnehmenden Unternehmen heute grösser als früher. Deswegen erfolgen heute im Schnitt mehr Nennungen pro Unternehmen als in den Anfangsjahren der Studie.

Sind die Daten über die Jahre hinweg vergleichbar?

Nur bedingt. Da die Daten nicht nach dem Zufallsprinzip erhoben werden, sondern von dem Teilnahmewillen der Unternehmen abhängig sind, ist vor allem beim Vergleich der Saläre über mehrere Jahre Vorsicht bei der Interpretation der Daten angebracht. Die Datengrundlage ändert sich von Jahr zu Jahr. Aufgrund der breiten Abstützung bietet die Salärstudie dennoch ein repräsentatives Bild über die Lohnentwicklung in der Schweizer ICT-Branche ab.

Seit der Auflage 2016 werden die Salärdaten gewichtet ausgewertet. In Anlehnung an die Standards von internationalen Anbietern werden die statistischen Berechnungen so gewichtet, dass maximal 34 Prozent der Daten von einer einzelnen Firma stammen. Zur Gewichtung kommt eine vordefinierte Mindestzahl von Lohnnennungen zum Tragen. Zudem werden die Quantile basierend auf Hyndman & Fan (1996) in der Statistik-Software R gemäss Typ 8 berechnet.

Wie sind die Profile definiert?

Die Berufsprofile in der Salärstudie sind genau definiert. Eine Fachkraft der Stufe «Senior» hat beispielsweise fünf oder mehr Jahre Berufserfahrung im Fachgebiet, kann erfahrene Personen fachlich anleiten und hat Fähigkeiten zu fachlicher Projektleitung. Sie kann innerhalb einer grösseren Firma als Kader eingestuft sein, ohne jedoch direkte Führungsverantwortung zu besitzen.

Wo kann die Studie bestellt werden?

Die Studie ist auf im Webshop von swissICT (shop.swissict.ch) bestellbar. Standard-Auswertungen stehen allen Interessierten offen, Detail-Auswertungen von «Saläre der ICT» können nur Unternehmen beziehen, welche sich an der jeweils aktuellen Salärstudie beteiligt haben. Exklusive Inhalte dieser Auswertung sind alle Kompetenz-Stufen S1 - S5 (Junior, Professional, Senior, Expert, Senior Expert) und M1 - M4 (mit Personalführung).

Gibt es auch reine Online-Auswertungen?

Für die Ausgabe 2019 wurde das Online-Tool erneut überarbeitet. Individuelle Abfragen können sofort Online erstellt werden. Dafür gibt es einen Flat-Tarif (1 Jahr) für unbegrenzte Abfragen. Auswertungen einzelner Profile sind einfacher zu beziehen als bisher. Die Einzelprofile können zum Stückpreis bezogen werden. swissICT Mitglieder kommen in den Genuss von Rabatten.

 

 

 

 

 

 


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