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Schutz von Whistleblowern - Europa überholt die Schweiz

Nach langen Verhandlungen haben sich die EU-Kommission, das Europäische Parlament und die Mitgliedsstaaten Mitte April auf eine gemeinsame Richtlinie geeinigt, die europaweite Standards zum Schutz von Whistleblowern schaffen soll. In der Schweiz wird das Thema seit über 15 Jahren debattiert - bislang ohne Ergebnis.
04. Juni 2019 - PD/MIG

Mithilfe der Richtlinie soll der derzeitige nur löchrige Schutz von Whistleblowern europaweit einheitlich geregelt werden. Erklärtes Ziel ist es, klare Schutzmechanismen zu erarbeiten, welche rechtswidrige Handlungen gegen das Unionsrecht aufdecken und verhindern. Die 28 Mitgliedstaaten der Europäischen Union haben nun zwei Jahre Zeit, die Richtlinie in nationales Recht umzusetzen, heisst es auf der Plattform ARBEITSRECHT WELTWEIT. Artikel


Damit hat die EU den Schutz von Whistleblowern gerade erst gestärkt. Die Schweiz kennt hingegen kein entsprechendes Gesetz – und das bleibt wohl noch länger so. Seit über 15 Jahren möchte das Parlament Whistleblower besser schützen. Das Thema kommt allerdings nicht voran. Den Vorschlag des Bundesrats für ein Whistleblower-Gesetz hat das Parlament bereits vor vier Jahren zurückgewiesen. Mehr


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