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Young@BGP: Design Thinking im Schnelldurchlauf

In manchen Unternehmen mittlerweile Standard, in anderen ein Fremdwort. Design Thinking spielt als strukturierter Ablauf von kreativen Methoden eine immer grössere Rolle bei der Ideengenerierung.
28. Oktober 2019 - Jonas Jatsch, Compensation & Benefits Manager Baloise / Young@BGP

Auch die meisten young@BGP Mitglieder haben schon von Design Thinking gehört. Die wenigsten waren aber selbst einmal Teil eines Design Thinking Prozesses. Daher haben wir einen Workshop zum Thema dort initiiert, wo Design Thinking schon zum Alltag gehört. Bei Endress+Hauser in Reinach. Dort hat sich Michaela Sulz das Thema auf die Fahnen geschrieben und arbeitet mit verschiedensten Teams, am liebsten so bunt gemischt wie möglich, am Lösen von ganz konkreten Problemen. In gut zwei Stunden hatten neun Young@BGP Mitglieder die Gelegenheit mit ihr einen, wenn auch abgekürzten, Design Thinking Prozess selber zu erleben.

Worum geht es im Design Thinking? Problemräume werden zunächst durch offenes Fragen geöffnet, dann durch die Synthese des Kernproblems wieder eng gemacht. Erst dann geht es, ebenfalls explorativ, an die Lösungssuche. Und das in mehreren Iterationen.

Wir hatten durch "Mitarbeiterinterviews" schnell das Problem identifiziert. Die Hauptschwierigkeit: Nicht gleich in Lösungen denken. Am Ende stand ein für HRler alltägliches Problem an der Wand. Zu viel Workload ins zu kleine Pensum gepresst. Jetzt waren Lösungen gefragt. Die Methoden dazu sind teilweise ungewohnt. Bunte Post-Its sind natürlich ein wichtiges Hilfsmittel aber bei weitem nicht das einzige. Es ging darum, andere Blickwinkel einzunehmen, gedanklich die Rahmenbedingungen zu ändern, zu Musik um den Tisch zu laufen und dabei Ideen aufzuschreiben, sich die "heisse Kartoffel" zuwerfen, um auch scheinbar abwegige Ideen an die Wand zu bringen und immer wieder zu clustern und zu priorisieren. Am Schluss gab es noch die Einteilung von Ideen in die Kategorien "Now", "Wow", "How?" und "Ciao", mit virtuellem Geld wurde priorisiert und die fünf teuersten Ideen wurden ausgewählt und mit Lego und Bastelmaterial visualisiert.

Anstrengend, aber sehr effizient. Und was ist die Lösung gegen "Zu viel Arbeit, zu wenig Zeit"? Eine Hüpfburg?! Nein, soviel können wir verraten. Die Idee wurde nicht weiterverfolgt. Aber fragt uns einfach bei unserer nächsten Veranstaltung!

Innerhalb der BGP (Basler Gesellschaft für Personalmanagement) sind die young@BGP eine eigenständige Gruppe für alle jungen HR-Nachwuchskräfte zwischen 22 und 39 – mit dem Ziel, den Einstieg in die HR-Welt im gemeinsamen Netzwerk zu erleben, fachliches Knowhow von Profis zu gewinnen und neue Kontakte zu knüpfen.

Das 6-köpfige Kernteam der young@BGP organisiert für seine rund 60 Mitglieder jedes Jahr ein spannendes Programm für sozialen Austausch (After-Work-Anlässe) und Weiterbildung (Workshops und Firmenbesuche). Nebst den young@BGP-Veranstaltungen stehen den Mitgliedern auch alle BGP-Veranstaltungen und das BGP-Netzwerk offen.

Weitere Informationen: https://www.bgp-basel.ch


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